Niederrhein-Klinik begrüßt Dr. Stephan Hartmann als neuen Chefarzt

Zum 1. Oktober 2014 hat Dr. med. Stephan Hartmann (56) die Leitung der Abteilung Orthopädie an der Niederrhein-Klinik Korschenbroich übernommen. Er löst damit Dr. med. Günther Clauß ab, der die Abteilung seit Eröffnung der Niederrhein-Klinik

1997 geleitet hat.

Die Abteilung Orthopädie bildet gemeinsam mit der Abteilung Onkologie die medizinischen Schwerpunkte der Rehabilitationsklinik, die für die Patienten aus der Region viele Vorteile bietet. Beide Abteilungen verfügen über jeweils 100 stationäre, 20 ambulante Betten sowie ein fachlich breit aufgestelltes Team aus Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten, das gemeinsam mit den Patienten individuelle Therapiekonzepte
plant und durchführt. Jährlich werden in der orthopädischen Abteilung
etwa 2.500 Patienten stationär und rund 200 ambulant behandelt, der Fokus lag dabei bisher besonders auf Gelenkerkrankungen und Gelenkersatz.

Experte für wohnortnahe Nachbehandlung von Wirbelsäulenleiden
Ergänzend dazu werden unter der neuen Leitung des erfahrenen Rehabilitationsmediziners auch Wirbelsäulenerkrankungen nachbehandelt. Bei komplexen Erkrankungen, etwa Bandscheibenvorfällen oder Wirbelkörperbrüchen, sind Betroffene
nach ihrer akutstationären Behandlung selten schon mobil. Ein anschließender Reha-Aufenthalt mit regelmäßigen Bewegungseinheiten unter fachlicher Anleitung und medizinischer Begleitung bereitet langsam wieder auf den Alltag vor und fördert so die Genesung. Das große Plus für Patienten: Zentral im Rheinland gelegen, eignet die Niederrhein-Klinik Korschenbroich sich bestens für eine wohnortnahe Rehabilitation. Freunde und Familie sind hier immer herzlich willkommen und können in die Therapien mit einbezogen werden und so den Heilungsprozess ihrer Angehörigen unterstützen.

Neues Angebot: Sturzprophylaxe macht mobil
Damit Arthrose und Osteoporose das Leben von nicht schwerer als nötig machen, bietet die Abteilung Orthopädie ab dem kommenden Jahr regelmäßige Schulungen zur Sturzprophylaxe für Interessierte und Betroffene an. Das Präventionsangebot soll einerseits ein Bewusstsein schaffen für mögliche Gefahrenquellen, zugleich aber auch die Mobilität im Alltag erhalten und zeigen, wie mit wenigen Hilfsmitteln viel erreicht werden kann. Ein weiteres Schulungsangebot wird es für die Volkskrankheit Rückenschmerzen geben, unter denen jeder dritte Deutsche schon einmal gelitten hat: Wer sich regelmäßig bewegt und die Muskulatur kräftigt, vermindert das Risiko von Rückenschmerzen erheblich. Gemeinsam mit dem hauseigenen Physiotherapeutenteam
wird Dr. Hartmann zeigen, worauf es bei der erforderlichen Stärkung
der Rückenmuskulatur ankommt.

Reha für im Beruf stehende Patienten
Auch ist die Zulassung der Berufsgenossenschaften zur rehabilitativen Nachbehandlung von mehrfach verletzten Patienten durch Arbeitsunfälle geplant. Gerade im Rahmen von Verkehrsunfällen – bei sogenannten Wegeunfällen – aber auch bei Arbeitsunfällen in den Industrie- und Handwerksbetrieben entstehen oftmals umfangreiche
Verletzungen an wichtigen Knochen und Gelenken oder auch der Wirbelsäule, so dass Arbeitnehmer hier mehrere Wochen ausfallen können. Eine direkt an den Krankenhausaufenthalt anschließende Rehabilitationsmaßnahme fördert die Mobilisierung des Unfallverletzten und bereitet so bestens wieder auf die Rückkehr in das häusliche Umfeld und den Arbeitsalltag vor.

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