Hintergrund & Historie

Nach der Schließung des St. Elisabeth-Krankenhauses Korschenbroich im Jahr 1986 wurden die Gebäude weiterhin von der Rettungswache, als Seniorenheim und als Wohnstätte für Asylanten und Aussiedler genutzt. 1989 begannen Gespräche zwischen der Stadt und der Besitzerin des Krankenhauses, der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH, über eine zukünftige Verwendung. Die Stadt kaufte die Liegenschaft 1992.

Die Pläne für eine Nutzung des 20.000 Quadratmeter großen Grundstückes wurden im gleichen Jahr konkret: Das Neuwerker Krankenhaus "Maria von den Aposteln" wollte eine Rehabilitationsklinik für Orthopädie einrichten und sah in Korschenbroich hierzu die Chance. In die Diskussion wurde zudem ein Modellprojekt für die Rehabilitation von Krebspatienten mit einbezogen. Nachdem die Gutachter des medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen eine medizinische Einrichtung der Gesundheitsvorsorge befürwortet hatten, wurde zum 1. Juli 1993 eine städtische Gesellschaft gegründet, die den Bau der Klinik übernahm. Betreiber sollten die beiden Mönchengladbacher Krankenhäuser "Maria von den Aposteln" Neuwerk und Maria Hilf sein.

Im Juni 1995 wurde der Mietvertrag zwischen der Bau-GmbH und der Betreibergesellschaft unterzeichnet. Die Abrissarbeiten des alten Krankenhausgebäudes hatten bereits begonnen. Im April 1996 konnte der erste Spatenstich feierlich vorgenommen werden. Die geplante Bauzeit von nur 18 Monaten schien für ein Vorhaben dieser Größenordnung recht kurz: im Oktober 1997 sollten die ersten Patienten empfangen werden. Der Zeitplan wurde eingehalten, so dass im Juni 1996 der Grundstein gelegt und 8 Monate später, im Februar 1997, das Richtfest gefeiert werden konnte.

Quelle: „Auf historischem Grund“, Herausgeber: Stadt Korschenbroich

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