Willkommen in der onkologischen Reha

Dr. med. Mustafa Kondakci, Chefarzt der Onkologie

Unser Ziel für die onkologische Reha ist es, Ihnen zu helfen, die durch die Krebserkrankung entstandenen Beeinträchtigungen zu beseitigen oder zu lindern. Durch die Reha sollen Sie wieder aktiv am Leben teilnehmen können. Jeder Krankheitsverlauf ist bei Krebs individuell. Je nach Art der Erkrankung oder Form der Therapie können die Folgeerscheinungen bei den Patienten sehr unterschiedlich sein. Deshalb stimmen wir die Ziele und damit auch die konkreten Maßnahmen für eine onkologische Rehabilitation auf die persönlichen Bedürfnisse des Patienten ab. Im ganzheitlichen Therapiekonzept unserer Klinik werden Körper, Geist, Seele und soziale Bezüge berücksichtigt.

Kontakt:  02161 979 121    w.hubbert-kersting@niederrhein-klinik.de

Onkologische Erkrankungen

Krebs Reha

In unserer onkologischen Rehabilitation betreuen wir überwiegend Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs oder Brustkrebs. Die Therapie kann stationär oder ambulant erfolgen.

Grundsätzlich behandeln wir in unserer Reha:

  • Brustkrebs und die weiteren gynäkologischen Tumore
  • Tumore des Magen-Darm-Traktes (z.B. Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Leberkrebs und Krebs der Gallenwege)
  • Lungenkrebs
  • Prostatakrebs und die weiteren urologischen Tumore
  • maligne Systemerkrankungen wie Leukämie, Lymphome oder multiples Myelom
  • Tumorerkrankungen mit Beteiligung des Knochensystems ("Knochenkrebs")

Therapie und Behandlung

Onkologische Rehabilitation

Therapieangebot

Im ganzheitlichen Therapiekonzept unserer Reha berücksichtigen wir Ihre unterschiedlichen Bedürfnisse (z.B. von Darmkrebs Patienten). In einer gründlichen Eingangsuntersuchung stellen wir fest, welche Probleme und funktionellen Einschränkungen Sie besonders beeinträchtigen. Sie erhalten Ihren persönlichen Therapieplan und arbeiten gemeinsam mit unseren Ärzten und Pflegekräften, Therapeuten und Diätassistenten, Psychologen sowie Sozialarbeitern auf Ihre Ziele in der Reha hin. Aufgrund der Wohnortnähe unserer Rehaklinik können wir bei Bedarf eng mit Ihrem Heimatkrankenhaus oder den Onkologen vor Ort zusammenarbeiten – auch für die gemeinsame Planung einer weiteren medizinischen Behandlung Ihrer Erkrankung.

Im Sportbereich unserer Klinik haben Sie die Möglichkeit, auch nach Ihrem Aufenthalt in der Reha weiterhin aktiv zu bleiben und Ihren Körper im Rahmen der Krebsnachsorge zu stärken. Auch in den Savita Gesundheitszentren in Mönchengladbach und Neuss können Sie mit professioneller Betreuung für Patienten mit Krebs (z.B. Lungenkrebs) Ihre körperliche Fitness nach der Reha weiter verbessern und erhalten.

Regelmäßige Bewegung und Physiotherapie

  • Gezielte Krankengymnastik in Einzel- und Gruppentherapie gegen Funktionseinschränkungen wie Inkontinenz, Luftnot oder eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit
  • Lymphdrainage zur Therapie von Lymphödemen
  • Elektrotherapie zur sanften Behandlung von Schmerzen oder Sensibilitätsstörungen 
  • Moderates Ausdauertraining, nach Möglichkeit auch im Bewegungsbad, zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Ausdauer
  • Gezielte Muskelkräftigung an modernen medizinischen Trainingsgeräten

Ernährungstherapie

  • Individuelle und intensive Ernährungsberatung und Schulung, vor allem nach Operationen im Magen-Darm-Bereich (z.B. bei Darmkrebs), falls erforderlich mit Unterstützung von Flüssignahrung
  • Beratung und Schulung über vollwertige, kalorienreduzierte oder diabetesgerechte Ernährung

Persönliche Beratung

  • Psychologische Unterstützung in der Verarbeitung der Krebserkrankung und auch bei sonstigen psychischen Belastungen
  • Sozialberatung zur Hilfestellung in vielfältigen Anliegen – sei es die Klärung beruflicher Perspektiven und der Voraussetzungen für eine häusliche Versorgung sowie die Beantragung einer Haushaltshilfe und weiterer Hilfsmittel
  • Rehabilitationspflege zur Unterstützung und Schulung bei Inkontinenz- oder Stomaversorgung (z.B. nach Darmkrebs)
  • Behandlung von Wundheilungsstörungen
  • Erlernen der Blutzuckermessung und der Behandlung von Wundheilungsstörungen
  • Wir arbeiten eng mit verschiedenen Selbsthilfegruppen zusammen (ILCO, Non-Hodgkin-Lymphome Hilfe e. V.)

Voraussetzungen und Kosten der Anschlussheilbehandlung (AHB)

Voraussetzung für eine onkologische Rehabilitation in unserer Klinik ist eine Krebserkrankung, z.B. Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs oder Lungenkrebs. Patienten kommen nach einer Operation sowie nach einer Strahlen- oder Chemotherapie in unsere Reha.

In vielen Fällen organisiert die Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung NRW im Auftrag der gesetzlichen Krankenversicherung oder der deutschen Rentenversicherung die onkologische Rehabilitation für Versicherte mit Wohnsitz in NRW.

Kontakt

Onkologische Reha

Kontakt Onkologische Rehabilitation

Sekretariat der Onkologie
Britta Kuhlen-Kneip
02161 979 121
b.kuhlen-kneip@niederrhein-klinik.de

Wibke Hubbert-Kersting
02161 979 121
w.hubbert-kersting@niederrhein-klinik.de